Alle Meldungen im E-Mail-Postfach von Mevlüt Mert Altıntaş, der im Dezember 2016 den russischen Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, erschossen hatte, sind 2,5 Stunden nach seinem Verbrechen gelöscht worden. Das berichtet die Zeitung „Daily Sabah“ am Samstag.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mörders hatte die Polizei einen PC und ein Handy beschlagnahmt. Den Ermittlern zufolge nutzte der Verbrecher ein Postfach bei Google. Alle Briefe wurden am 19. Dezember um 21.30 Uhr Ortszeit, also zweieinhalb Stunden nach dem Mordanschlag, gelöscht. Es wurde auch festgestellt, dass das Passwort zum Handy des Mörders gehackt wurde.

Die türkische Generalstaatsanwaltschaft richtete einen Antrag an das Google-Hauptbüro, um Details zu den gelöschten Mails zu bekommen.

Andrej Karlow, der russische Botschafter in der Türkei, wurde am 19. Dezember bei einem Attentat in Ankara während der Einweihung Eröffnung einer russischen Fotoausstellung tödlich verletzt. Der Täter, der als der 22-jährige Mevlüt Mert Altıntaş identifiziert wurde und früher bei der Bereitschaftspolizei von Ankara gearbeitet hatte, schoss dem Botschafter mehrmals in den Rücken und rief radikal-islamistische Parolen. Der Angreifer wurde am Tatort getötet.

Das russische Außenministerium und der UN-Sicherheitsrat bezeichneten das Geschehen als Terroranschlag.

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