Mindestens 3.100 Flüchtlinge sind 2017 im Mittelmeer ertrunken

Mindestens 3.100 Flüchtlinge sind 2017 im Mittelmeer ertrunken

Rom (IRNA/K-Networld) – 3.116 Flüchtlinge sind im vergangenem Jahr beim Versuch, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, ums Leben gekommen.

Wie die italienische Nachrichtenagentur „adnkronos“ heute unter Berufung auf die Internationalen Organisation für Migration (OIM) bekannt gab, sei die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer im Vergleich zu den vergangenen Jahren gesunken. Im Jahr 2016 seien 5.140 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken.

„Mindestens 3.100 Flüchtlinge sind 2017 im Mittelmeer ertrunken“ weiterlesen

Chinas Militär ist in Syrien eingetroffen um Russland zu unterstützen

Chinas Militär ist in Syrien eingetroffen um Russland zu unterstützen

Die Volksrepublik China wird der syrischen Regierung im Kampf gegen den islamischen Staat (IS, ehemals ISIL / ISIS oder auch DEASH) helfen, indem sie „militärische Berater“ schicken, haben Medienberichte behauptet.

„Mehr chinesische Truppen werden in den kommenden Wochen eintreffen“, so die offizielle Meldung der syrischen Armee, meldeten Libanon-Nachrichten – Webseite Al-Masdar Al-Arabi. In dem Bericht wird behauptet , dass ein chinesisches Marineschiff auf dem Weg nach Syrien mit Dutzenden von „Militärberatern“ sei. Ihnen sollen auch Berichten zufolge noch weitere Truppen folgen. Das Schiff soll den Suez-Kanal in Ägypten passiert haben und seinen Weg durch das Mittelmeer bahnen.

Laut der Webseite werden die Berater, den russischen Truppen in der Region Latakia beitreten. Inzwischen zitieren israelische Militär Nachrichten – Webseite, DEBKAfile – , dass ein chinesischer Flugzeugträger der Liaoning-CV-16 Klasse bereits im syrischen Hafen Tartus an der Mittelmeerküste gesichtet wurde. Es wird auch davon berichtet, dass der Träger von einem geführten Raketen-Kreuzer begleitet wird.

Quellen zufolge wurde zwischen Russland, Iran, Irak und Syrien vereinbart ein gemeinsames Informationszentrum in Bagdad zu errichten, von wo aus ihre Operationen gegen den islamischen Staat koordiniert werden sollen. „Das Hauptziel des Zentrums wird sein, Verarbeitung und Analysen von aktuellen Informationen über die Lage im Nahen Osten – in erster Linie für den Kampf gegen den IS“, berichtete eine militärisch-diplomatische Quelle gegenüber den russischen Nachrichtenagenturen am Samstag.

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde vor kurzem zu Russlands Präsenz in Syrien befragt, auf die er antwortete, dass Russland die Tätigkeit auf Waffenlieferungen an die syrische Regierung, Ausbildung des Personals und der Bereitstellung humanitärer Hilfe für das syrische Volk fokussiere. „Wir handeln auf der Grundlage der Charta der Vereinten Nationen , d.h. die Grundprinzipien des modernen Völkerrechts zu wahren, wonach diese oder jene Art von Beihilfen, einschließlich der militärischen Unterstützung, ausschließlich auf die legitime Regierung eines Landes oder eines anderen, auf deren Zustimmung oder Antrag oder auf die Entscheidungdes Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zurückzuführen sind“, sagte Putin in der ’60 Minutes‘ Show CBS.

Putin bekräftigte seine Unterstützung für die reguläre Armee Syriens. Die Armee von Präsident Baschar al – Assad „Er [Assad] wird beschuldigt gegen sein Volk zu handeln, was die gewaltbereite Opposition behauptet und einige unserer internationalen Partner gern interpretieren. In Wirklichkeit kämpft Assads Armee gegen Terrororganisationen“, sagte Putin.

.

.

Quelle: http://www.alamongordo.com/china-military-arrive-in-syria-to-help-russia/

UN-Mandat für EU-Militäreinsatz vor Libyen ausgeweitet

UN-Mandat für EU-Militäreinsatz vor Libyen ausgeweitet

New York (IRIB/Handelsblatt) – Der UN-Sicherheitsrat hat am Dienstag das Mandat für den EU-Militäreinsatz im Mittelmeer vor der libyschen Küste ausgeweitet.

.

Die Resolution wurde mit einer Stimmenmehrheit verabschiedet

.

Verdächtige Schiffe dürften abgefangen und Schmuggler festgenommen werden, entschied der 15-Mitglieder-Rat am Dienstag in New York einstimmig. Das vorerst auf ein Jahr begrenzte Mandat soll den illegalen Waffenschmuggel nach Libyen eindämmen.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini begrüßte die Entscheidung. „Diese Resolution zeigt die geschlossene Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für die Arbeit der EU, die darauf abzielt, das Mittelmeer zu einem sichereren Ort für alle, besonders die Libyer, zu machen.“

Nach EU-Angaben hat der „Operation Sophia“ betitelte Einsatz im Mittelmeer schon dazu beigetragen, mehr als 15 000 Leben zu retten, 71 Schmuggler festzunehmen und 139 Schmugglerboote außer Gefecht zu setzen.

.

Passend zur Resolution wurde ein zweiter Flugzeugträger der USA ins Mittelmeer entsandt!

.

Der US-Flugzeugträger USS Dwight D. Eisenhower ist ins Mittelmeer eingelaufen, meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf die US-Kriegsmarine.

.

4bk60c14cb68af8r8p_800C450

.

Die USS Dwight D. Eisenhower müsse eine Stoßgruppe ersetzen, die sich bereits acht Monate im Mittelmeer befindet. In der vorigen Woche hatten die USA den Flugzeugträger USS Harry S. Truman vom Persischen Golf durch den Suezkanal ins Mittelmeer verlegt. Er hält sich im Mittelmeer auf, um Luftschläge gegen Stellungen der Terrormiliz IS in Syrien und im Irak auszuführen. Ende Juni soll die USS Harry S. Truman ihren Einsatz abschließen und in die USA zurückkehren.

Der Stoßgruppe des Flugzeugträgers USS Dwight D. Eisenhower gehören zwei Kreuzer und vier Torpedobootszerstörer, die mit lenkbaren Raketen ausgerüstet sind, sowie neun Fliegerstaffeln an. Die Gruppe wird die Angriffe auf IS-Stellungen im Irak und in Syrien fortsetzen.

Unsere News jetzt auch per Telegram aufs Smartphone

Wie kommt es zu diesen Gegensätzen?

Wie kommt es zu diesen Gegensätzen?

Von Ingo Trost

Gestern lief bei Stern TV unter Anderem ein Beitrag über die „Sea Eye“. Ein Kutter, gesteuert von einer Hand voll Deutschen, die im Mittelmeer schippern um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu bewahren. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass einem dann sehr viele Gedanken durch den Kopf schießen. Erst Recht dann, wenn man mitbekommt, wie verzweifelt ein Mensch sein muss, mit 119 anderen in einem Schlauchboot von Libyen nach Sizilien zu gelangen. Und das bei einem Seegang, der solch ein absolut überfülltes Schlauchboot binnen Minuten volllaufen lassen kann. Kein Mensch würde ansonsten solch eine höchst riskante Tour auf sich nehmen. Erst Recht nicht, wenn eine Frau im 9. Monat schwanger ist! Da schaut man fassungslos zu und zittert mit den Flüchtlingen.

stern TV hat die erste Mission der ehrenamtlichen Helfer auf See begleitet. Monatelang hatte die Crew auf den Einsatz hin gefiebert. „Man kann ja so ein Projekt nicht perfekt vorbereiten. Das ist immer irgendwo Stückwerk. Und irgendwann muss man sagen: Jetzt sind wir genug vorbereitet und jetzt fahren wir“, so Wilfried Schnappauf, der als Arzt in Rente mitfährt.

//players.brightcove.net/1203065853/VJogVXXte_default/index.html?videoId=4889140188001

 

Und dann stellt man sich wieder die Fragen, wie kann es sein, dass sich die Flüchtlinge dann so verhalten, wie in vielen Videos dargestellt wird? Sie gehen auf Menschen los, zertrümmern alles was ihnen in die Quere kommt und zeigen sich nicht dankbar, sondern erzürnt mit jeder Menge Gewaltpotential. Was ist passiert, dass sich solche Gegensätze zeigen. Wie soll man weiterhin über diese Entwicklung denken? Hin- und her gerissen zwischen Gutmensch und Wutbürger. Auf der einen Seite trauert man mit den Ertrunkenen im Mittelmeer und möchte helfen und auf der anderen Seite bekommt man Angst vor diesem Gewaltpotential und es steigert sich die Wut.

Warum passiert das? Warum sind das so gewaltige Gegensätze? Ich hoffe, dass dieser Artikel zum Denken anregt und dass sich unter diesem Artikel vernünftige Kommentare finden werden. Ich möchte eine Diskussion anregen. Diese Diskussion sollte allerdings weder Gutmenschen, noch Wutbürger denunzieren. Mittlerweile kann man nämlich beide Seiten verstehen. Wichtig ist nun, dass sich diese beiden Seiten auch anfangen gegenseitig zu verstehen und diesem Phänomen endlich zusammen auf den Grund gehen! Ich verstehe es nicht, dass sich die Flüchtlinge nach all diesen Strapazen plötzlich in solche Monster verwandeln. Da muss doch etwas dazwischen passiert sein!? Was war es?