China unterstützt die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates

China unterstützt die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates

China/Peking – Chinas Außenminister Wang Yi hat sich am Donnerstag bei einem Treffen  mit seinem palästinensischen Amtskollegen Riyad al-Malki in Peking für einen unanhägigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 ausgesprochen.

In einer anschließenden gemeinsamen Pressekonferenz sagte Wang, in den vergangenen Jahren habe China stets eine aktive und konstruktive Rolle im Nahen Osten gespielt, und das ohne politisch-geographische Hintergedanken. In der Nahost-Frage befürworte  die Volksrepublik nach wie vor  eine historische Unparteilichkeit und internationale Gerechtigkeit.

Bezüglich der palästinensisch-israelischen Frage sagte Wang, die betroffenen Seiten müssten wirksame Maßnahmen ergreifen, etwa den Bau neuer jüdischer Siedlungen stoppen, die Gewalttaten gegen unschuldige Zivilisten unterbinden und die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen vorantreiben, um das gegenseitige Vertrauen wiederherzustellen und die Hoffnung auf Frieden zu vergrößern.

USA ist bereit russische Kampfjets anzugreifen, sagt Pentagonsprecher

USA ist bereit russische Kampfjets anzugreifen, sagt Pentagonsprecher

Die Situation in Syrien wird immer brisanter. Ein Pentagonsprecher drohte Syrien und Russland, dass man die „eigenen Leute am Boden“ verteidigen werde. Gemeint sind damit nicht nur US-Soldaten, sondern auch mit den USA verbundene Kämpfer. Der syrische Botschafter in Peking gab derweil an, dass China einen Zusammenbruch des arabischen Staats nicht erlauben werde.

Imad Mustafa, Syriens Botschafter in Peking, sagte am Freitag, dass die syrisch-chinesischen Beziehungen in der kommenden Phase eine „bemerkenswerte Entwicklung“ erleben werden. Gegenüber dem libanesischen TV-Sender al-Mayadeen sagte er während eines Telefoninterviews, dass Syrien aus Sicht der chinesischen Regierung eine „rote Linie“ sei, deren Zusammenbruch man „nicht erlauben“ werde.

„Chinas Unterstützung für Syrien ist strategisch, tief verwurzelt und kontinuierlich, und dies hat sich seit Beginn der Krise auch nicht geändert, was sich insbesondere im UN-Sicherheitsrat herausstellte“, fügte Mustafa hinzu. Der syrische Botschafter beschrieb die militärischen Beziehungen zwischen Syrien und China als „alt“ und sagte weiter, dass beide Länder bei der Bekämpfung des globalen Terrorismus ein gemeinsames Interesse hätten.

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