USA greift syrische Armee an – Moskau ruft zur Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates auf

USA greift syrische Armee an – Moskau ruft zur Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates auf

Die USA und Russland streiten über die Folgen des US-geführten Luftangriffs auf die syrische Armee mit 80 toten und 100 schwer verletzten syrischen Soldaten. Bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beschuldigte Moskau die USA die Waffenruhe zu gefährden. Die USA erklärten, es habe sich um ein Versehen gehandelt.

Die Bombardierung syrischer Regierungssoldaten durch die US-geführte Anti-IS-Allianz hat zu neuen Spannungen zwischen den USA und Russland geführt. Am Rande einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats erhoben Vertreter beider Staaten massive Vorwürfe gegeneinander.

Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin verließ die Sitzung kurz nach Beginn und erklärte, hinter dem russisch-amerikanischen Abkommen zur Beendigung der Kampfhandlungen in Syrien stehe nun „ein sehr großes Fragezeichen“. Möglicherweise sei es Ziel des Angriffs gewesen, „die Arbeit der gemeinsamen Umsetzungsgruppe für Syrien zu stören, so dass das Abkommen nicht in Kraft treten kann“.

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Tschurkin und Power fetzen sich vor dem Gremium

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Tschurkin warf seiner Amtskollegin Samantha Power zudem „Schwafelei“ vor und zeigte sich verärgert darüber, dass sie mit der Presse geredet habe, während er vor dem Gremium gesprochen habe.

US-Botschafterin Power warf Russland ihrerseits Scheinheiligkeit und Effekthascherei vor, weil es die Sondersitzung des höchsten UN-Gremiums beantragt hatte. Dieses Vorgehen sei „selbst für russische Verhältnisse“ einzigartig. Stattdessen solle sich die Regierung in Moskau darauf konzentrieren, die Umsetzung des gemeinsam und im guten Willen ausgehandelten Abkommens für Syrien voranzubringen.

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USA gestehen den Angriff ein

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Vertreter der US-Armee räumten ein, dass die Bombardierung der syrischen Soldaten auf das Konto der von den USA geführten Allianz gehe. Der Angriff habe nach tagelangen Beobachtungen möglicher Ziele durch den US-Geheimdienst stattgefunden, erklärte ein Sprecher. Er sei sofort abgebrochen worden, nachdem Russland darauf hingewiesen habe, dass es sich nicht um Stellungen des „Islamischen Staats“ (IS) gehandelt habe.

Das US-Verteidigungsministerium drückte offiziell sein Bedauern aus. „Sollten wir versehentlich eine Position der syrischen Armee getroffen haben, bedauern wir dies, insbesondere den Verlust von Menschenleben“, erklärte der Pressesprecher des Pentagon, Peter Cook. Die US-Regierung versicherte zudem, man werde bei den weiteren Angriffen auf Kämpfer der Islamistengruppen IS und Al-Kaida in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen der Waffenruhe handeln.

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IS macht vorübergehende Bodengewinne

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Der Angriff hatte sich am späten Nachmittag in der Nähe des Flughafens von Deir al-Sor in Nordost-Syrien ereignet. Die Militärbasis ist umgeben von Extremisten des IS. Direkt nach dem Luftangriff seien die Dschihadisten am Boden in die Offensive gegen den Stützpunkt gegangen, so die Nachrichtenagentur Sana. Durch die Attacke hätten die Islamisten einen strategisch gelegenen Berg mit Blick auf die Basis einnehmen können. Kurz darauf meldete die syrische Armee jedoch, sie habe die verlorene Stellung wieder eingenommen.

Russland und die USA hatten am vergangenen Wochenende eine Waffenruhe für das Bürgerkriegsland vereinbart, die Montag in Kraft trat, in den vergangenen Tagen aber zunehmend brüchig wurde. Hält die Feuerpause sieben Tage, wollen die USA und Russland der Abmachung zufolge zu gemeinsamen Luftangriffen auf Extremistengruppen wie den IS übergehen. Der von beiden Ländern ausgehandelte Pakt soll den Weg für eine friedliche Lösung des seit mehr als fünf Jahren tobenden Syrien-Konflikts ebnen.

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Update: Eskalation im „Reich Ur“ Schüsse streckten Adrian Ursache nieder!

Update: Eskalation im „Reich Ur“ Schüsse streckten Adrian Ursache nieder!
Polizei in Reuden - Foto: Torsten Gerbank (MZ)
Polizei in Reuden – Foto: Torsten Gerbank (MZ)

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Update 26.08.2016, 15:00 Uhr – Adrian hat die Not-OP überstanden, wurde allerdings aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in das künstliche Koma versetzt. Getroffen wurde er von 4 Geschossen. 2 Treffer in den Arm, einen in die Brust und einer zerfetzte ihm die Leber. Nach 4 Reanimierungen wurde er notoperiert. Diese Infos sind von seiner Familie.

Update 25.08.2016, 20:00 Uhr – Hier ein Augenzeugenbericht in einer Sondersendung zu Adrian Ursache. Er hatte nur eine Schreckschusswaffe und wollte sein Grund und Boden verteidigen. Die ersten 2 Schüsse wurden von einem SEK-Angreifer abgegeben, worauf Adrian zu Boden ging und während dessen einen Schuss mit seiner Schreckschusswaffe abgab. Danach vielen nochmals 2 Schüsse auf Adrian. Es wurde „kein“ Polizist verletzt, wie es in anderen Medien verbreitet wird! Hier dazu der Augenzeuge, der unmittelbar mit dabei und auch in den Schusslinien war:

Update 25.08.2016, 12:30 Uhr – Adrian Ursache wurde mit dem Helikopter in die Uniklinik nach Leipzig gebracht. Sein Zustand nach einem Schuss in die Brust ist nach wie vor kritisch! Eine weitere Person, die heute morgen noch dem Adrian Ursache zur Hilfe eilen wollte, ist laut Angaben meiner Quelle auf dem Weg dorthin auch niedergeschossen worden. Weiter Infos und Updates folgen …

25.08.2016 Reuden – Gestern war eine Zwangsräumung des Hauses von Adrian Ursache in Reuden bei Zeitz geplant. Weil sich aber zahlreiche Ursache-Unterstützer eingefunden hatten, sahen die Behörden davon ab mit der Aktion fortzufahren. Heute morgen um 8:00 Uhr startete man erneut eine Zwangsräumungsaktion, bei der rund 200 Polizisten eines Sondereinsatzkommandos (SEK) und der Landesbereitschaftspolizei eingesetzt waren. Die Polizei behauptet mit steinen beworfen zu sein und Ursache hätte sie auch mit einer Waffe bedroht. Dabei seien der 42-jährige Ursache schwer und zwei Polizisten leicht verletzt worden. Ursache ist mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Sachsen geflogen worden.

Ursache soll das Haus räumen, weil er Verbindlichkeiten für das Grundstück nicht mehr bedient hatte.

Adrian Ursache, ein 42-Jähriger, der früher mal Mister Germany war und dann seinen eigenen Staat gründete, hat die Beamten schon einmal mit seiner Handykamera in die Flucht geschlagen. Er sei auf seinem Staatsgebiet, rief er hinterm Gartenzaun hervor, die Polizei könne ihm gar nichts.

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Ursache, der seinen Staat das „Reich Ur“ nennt, wurde mit dem Internetvideo seiner Aktion zum Held der Menschen, die sich auch als solches sehen, als „Mensch“ und nicht als „Person“. Immer mehr Menschen erkundigen sich über die Rechtssituation hier in der Bundesrepublik in Deutschland (BRiD) und die damit verbundene Rechtslosigkeit als Mensch. Die Menschen folgten am Mittwoch seinem Aufruf hin und versammelten sich vor dem Familiensitz in der Alten Poststraße, um den „Beamten“, die es seit 1945 gar nicht mehr gibt Paroli zu bieten.

Zu stark waren seine Argumente und ratlose Gesichter der angeblichen Beamten am Mittwoch. Deshalb auch der Abbruch der Aktion. Wie man mit Menschen umgeht die ihr Recht einfordern, sieht man hier sehr deutlich und das ist sehr besorgniserregend! Wenn der Staat, der keiner ist zu Schusswaffen greift, ist es so langsam erforderlich sich noch weiter zusammen zu schließen um zu zeigen, dass wir für unsere Rechte als Menschen kämpfen werden!

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Die Redaktion von K-Networld ist in Gedanken bei Adrian Ursache und hofft auf seine baldige Genesung in der Klinik!

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