Bezüglich der von den USA beschlossene Waffenlieferungen an das ukra-faschistische Kiewer Regime der Ukraine – hat das russische Außenministerium mit Bedauern reagiert:

“Die USA haben eine gewisse Linie übertreten, die sie besser nicht hätten übertreten sollen. Das Ziel der USA ist damit eindeutig. Sie wollen den Krieg im Donbass gezielt anfeuern.“

Der Krieg Kiews richtet sich längst nicht mehr nur gegen die bewaffneten Rebellen im Donbass, die sich deutlich gegen den von den USA initiierten nationalistischen Putsch stellen. Es ist ein Krieg gegen die vornehmlich russischsprachige Zivilbevölkerung in der Region, welche von dem neuen Regime ohnehin als minderwertig empfunden wird. Jede militärische und monetäre Unterstützung für Kiew ist demnach eine Unterstützung eines Genozids.

Ob man Kiew nun neue Milliardensummen zur Verfügung stellt, oder gleich Waffen und anderes Kriegsgerät ist unerheblich. Das nationalistische Regime in Kiew wird alle erdenklichen Mittel dafür einsetzen, den Donbass mit aller Härte dem Erdboden gleich zu machen. Die krude Logik hinter diesem Verhalten: Um eine Ausweitung des Krieges im Südosten der Ukraine zu verhindern, müssen noch mehr Waffen in die Region geschickt werden. Klar, einen Krieg beendet man, indem man eine der Konfliktparteien mit Kriegsgerät versorgt.

Die Sprecherin des Rates der Russischen Föderation, Valentina Matwienko, hat diesen US-Schritt mit Waffenlieferungen als einen großen Fehler bezeichnet. Die USA würden somit in den innenpolitischen Konflikt in der Ukraine einsteigen, was zu noch mehr Opfern führen wird, statt den Konflikt zu lösen.

Auch Russlands Vize-Außenminister Sergei Rjabkow warf den USA vor, den Konflikt weiter anzuheizen und warnte vor einem „neuen Blutvergießen“ in der Ostukraine. Ein anderer russischer Vize-Außenminister, Grigori Karasin, beschuldigte die USA zudem, den Friedensprozess in der Region zu untergraben. Waffenlieferungen an die „Kriegspartei“ in Kiew seien inakzeptabel, sagte er der russischen Nachrichtenagentur Tass. Eine Lösung des Ukraine-Konflikts sei nur durch „ehrliche und direkte“ Verhandlungen der ukrainischen Zentralregierung mit den selbsternannten Volksrepubliken möglich.

Das ukrainische Regime hingegen zeigte sich erfreut über die Waffenlieferung. Laut dem ukrainischen Botschafter in den USA, Waleri Tschali, helfen die neuen Raketen dabei, den „Aggressor“ in Schach zu halten.

Merkel und Macron fordern friedliche Lösung

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron richteten unterdessen einen gemeinsamen Appell an die Konfliktparteien in der Ostukraine. Diese sollten den vereinbarten Waffenstillstand einhalten, forderten Merkel und Macron in einer Erklärung. Vielleicht sollte mal jemand den beiden erklären, dass ein Einhalten der Waffenruhe sehr schwer ist, wenn sich die Zivilbevölkerung der Volksrepubliken Lugansk und Donetzk unter Dauerbeschuss der ukra-Faschisten befindet.

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Quellen: rusvesna.su, www.zeit.de

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